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irene russo

Frankfurter Allgemeine

Kulminationspunkt des Festivaltages, wiederum mit dem Königlich Flämischen Philharmonischen Orchester. Nach der gleichsam zirzensischen Vorführung von Liszts "Totentanz" - erstaunlich die Italienerin Irene Russo - dirigierte Philippe Herreweghe den vierten, bedeutendsten Teil von Benoits geistlichem Hauptwerk, das "Requiem" aus der "Quadrilogie Religieuse" (1862), ein hochromantisches, zum erstenmal seit Jahrzehnten erklingendes Werk, das es verdienen würde, neben den Totenmessen von Berlioz und Verdi genannt zu werden.

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Bonner General-Anzeiger

Die Pianistin Irene Russo und Beissels Orchester in der Beethovenhalle

...Und dann, nach der Pause, der Sprung in die Romantik mit dem grossartigen ersten Klavierkonzert von Johannes Brahms. Die italienische Pianistin Irene Russo hatte den Solopart des Symphonischen Konzerts ubernommen. Und dieser gleichberechtigten Partnerschaft zwischen Orchester und Solist trugen beide Parteien Rechnung. Irene Russo zeigte gleichermassen Kraft und Empfindungstiefe. Die duster auffahrenden Intervallsprunge und Trillerkaskaden des ersten Satzes kamen beim Orchester wie der Solistin markant heraus, die melodische Susse dann des Seitenthemas oder die ruhevolle Innigkeit des langsamen Satzes waren differenziert nachgezeichnet. Aber auch die kraftvollen Energien des sturmischen Finales waren bei der Solistin wie auch beim Orchester in besten Handen.

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